Ultraschalluntersuchungen

Ultraschall

Ultraschalluntersuchungen

Sowohl in Weilheim, als auch in Peißenberg können wir die üblichen Ultraschalluntersuchungen anbieten. Dies sind:

Die Hüftuntersuchung des Säuglings:

Als Screeningverfahren wird jedes Kind bei der U3 mit Ultraschall untersucht um eine Fehlstellung der Hüften auszuschließen. Bei Reifungsverzögerungen kann eine Kontrolle nach einigen Wochen nötig sein.

Zu beachten: Das Kind sollte im Idealfall satt und ausgeschlafen sein. Nehmen Sie den Schnuller oder eine Flasche zur Beruhigung mit. Geschwister sollten bei dieser Untersuchung aufgrund des kleinen Zimmers draußen warten. Dauer ca. 5-10 Minuten.

Nieren/ Blase:

Die Untersuchung der Nieren und der Blase auf angeborene Fehlbildungen, Tumore und Abflusshindernisse wird als Screening im 1. Lebenshalbjahr von der AOK angeboten. Wir bieten diese sinnvolle Vorsorgeuntersuchung für Versicherte anderer Kassen als Igelleistung an (25 €). Sie erhalten eine Quittung, die Sie bei Ihrer Krankenkasse einreichen können. Manche Kassen übernehmen die Kosten im Nachhinein, eine Verpflichtung besteht jedoch nicht. Zu beachten wären dieselben Punkte wie oben erwähnt.

Die Untersuchung der Nieren und Blase wird auch bei rezidivierenden Harnwegsinfekten, Einnässen, unklaren Bauchschmerzen oder Anomalien zum Ausschluss von krankhaften Veränderungen durchgeführt und wird dann von allen Kassen übernommen. Die Blase sollte möglichst voll sein.

Abdomensono:

Die Ultraschalldarstellung aller wichtigen Bauchorgane, neben Niere und Blase auch Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Milz, Magen und Darm wird zum Ausschluß einer zugrundeliegenden Erkrankung bei unklaren Bauchschmerzen sowie Verdacht auf Blinddarmentzündung durchgeführt.

Zu beachten: Die Blase sollte möglichst voll und das Kind möglichst nüchtern sein (mindestens 2 Stunden keine Mahlzeit also am besten morgens).

Schädelsono:

In unserer Praxis in Weilheim kann mittels Ultraschall in den ersten Lebensmonaten durch die offene Fontanelle (Lücke im knöchernen Schädel) das Gehirn untersucht werden. Dies ist bei schweren Geburten (Zangengeburt, Schädelhämatom, Vakuumgeburt) oder neurologischen Auffälligkeiten sowie bei Frühgeborenen sinnvoll.

Darüber hinaus können in Einzelfällen Schilddrüse, Hoden, Eierstöcke und Gebärmutter aber auch Lymphknoten, Knochen oder Weichteile geschallt werden.