Neue Ärztin

Katharina Ausschnitt kleinAb 1. Oktober wird Frau Dr. Katharina Albers-Dehnicke unser Team verstärken. Frau Dr. Albers-Dehnicke hat bereits viel Erfahrung gesammelt und absolviert nun den letzten Abschnitt der Weiterbildung zur Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin für ein Jahr in Teilzeit in unserer Praxis. Schwerpunkte ihrer Tätigkeit sind die Unterstützung bei akuten Infekten und Beschwerden sowie die Durchführung von Ultraschalluntersuchungen. 

Wir heißen Frau Dr. Albers-Dehnicke herzlich in unserem Team willkommen. 

Die Weilheimer Kinder- und Jugendärzte

Neu in Weilheim: Kinderkardiologie

10 Jahre Weilheimer Kinderärzte – nun auch Kinderkardiologie

Letztes Jahr konnten die Weilheimer Kinderärzte ihr 10 jähriges Jubiläum feiern. 2006 gründeten die 3 Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin Dr. Jürgen Groß, Dr. Christoph Wittermann und Dr. Harald eine große Gemeinschaftspraxis in Weilheim, aus der 2009 die überörtliche Gemeinschaftspraxis mit Frau Dr. Brigitte Birk in Peissenberg wurde.

Kinder und Eltern profitieren seitdem von dem breiten Fachwissen mit den Schwerpunkten Allergologie und Naturheilverfahren, den langen Öffnungszeiten und dem fachlichen Austausch in einem starken Team an zwei Standorten. 2010 wurde ein eigener Kinderärztlicher Bereitschaftsdienst eingerichtet, der nun unter der 116 117 auch außerhalb der Öffnungszeiten rund um die Uhr erreichbar ist.

Nachdem 2010 Dr. Tim Schmitz und 2014 Dr. Martin Schöniger das Team weiter verstärkten, steigt nun ab 1. April mit Dr. Martin Tollens der dritte junge Kollege in die Praxis ein. Herr Dr. Tollens war zuletzt Oberarzt für Kinderkardiologie in der Universitätskinderklinik in Schwabing. Damit steht nun auch die kinderkardiologische Versorgung unserer kleinen Patienten vor Ort zur Verfügung. Damit schließt sich ein Kreis.

Frau Dr. Birk verabschiedet sich in den wohl verdienten Ruhestand, wird das Team aber gerade in den Ferienzeiten weiter unterstützen. Ihre Praxis in Peissenberg werden Frau Dr. Astrid Treude und Dr. Harald Knee als angestellte Kollegen weiterführen. Außerdem eröffnet am 1.4. auch eine Filiale in Seeshaupt in der dortigen Hausärztlichen Gemeinschaftspraxis.

Zecken

Was müssen Sie nach einem Zeckenstich tun?

  1. Entfernen Sie die Zecke so schnell wie möglich, aber ohne Hast. Am besten geeignet sind spezielle Zeckenpinzetten oder Zeckenkarten. Falls Sie keine zur Hand haben, können Sie  die Zecke auch mit den Fingernägeln entfernen.
  2. Zeihen Sie die Zecke langsam aus der Haut heraus - ohne Drehen oder Vorbehandlung. Falls die Zecke bereits vollgesaugt ist, vermeiden Sie das Quetschen des Körpers.
  3. Falls ein Rest des Stechapparates oder der Kopf in der Haut verbleibt, können Sie ihn mit einer sterilen Nadel entfernen oder auch am nächsten Tag von einem Arzt entfernen lassen. Das Infektionsrisiko erhöht sich damit nicht.
  4. Suchen Sie sorgfältig den Körper und bei Kindern vor allem auch den Kopf nach weiteren Zecken ab.
  5. Beobachten Sie die Haut in der Umgebung der Einstichstelle 6 Wochen lang. Eine anfängliche Rötung durch die Zeckenspeichelstoffe bildet sich innerhalb einiger Tage zurück. Tritt danach erneut eine Rötung auf oder vergrößert sich die anfängliche Rötung, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Es kann sich um eine Frühmanifestation der Borreliose, des Erythema migrans, handeln.
  6. Die Verbreitung der Borrelien über den Blutweg kann sich durch ein grippeartiges Krankheitsgefühl bemerkbar machen. Auch dann sollte der Arzt umgehend aufgesucht und der Zeckenstich angegeben werden.
  7. Bei einer typischen Hautentzündung in der Umgebung des Zeckenstiches sollte ohne Blutuntersuchung eine Antibiotikabehandlung mit Doxycyclin (Kinder ab 9 Jahre) oder Amoxicillin über 10-14 Tage durchgeführt werden. 
  8. Die Borreliose ist im Frühstadium (multiple Erythemata migrantia) durch diese Therapie vollständig heilbar. Spätinfektionen werden dadurch verhindert. Eine Untersuchung der Zecke auf Bordellen ist nicht sinnvoll, da bei positivem Nachweis in der Zecke überhaupt nicht sicher ist, ob die Borrelien überhaupt in die Haut übertragen wurden und ob sie im Falle der Übertragung zu einer Erkrankung führen.
  9. Nur ein Teil (<5%) der mit Borrelien infizierten Menschen erkrankt! Aus diesem Grund ist von einer prophylaktischen oralen Antibiotikatherapie abzuraten.

Neu: Die Praxis App

Neu: Die kostenlose Praxis App - immer direkt informiert

Ab sofort können Sie sich mit dem kostenlosen Herunterladen der neuen PraxisApp – Mein Kinder – und Jugendarzt immer direkt informieren lassen. Sie haben Ihren Vorsorge oder Impf-Termin vergessen? Wir benachrichtigen Sie direkt auf Ihr Smartphone unterwegs. Unsere Praxis ist ausnahmsweise mal wegen Fortbildung oder Betriebsausflug geschlossen? Sie wissen vorab Bescheid. Persönliche, dringende Nachrichten von uns direkt an Sie, Erinnerung an Vorsorgen, Impfungen oder neue Angebote, wir informieren Sie. Wegen einem Notfall oder Infektwelle verzögert sich Ihr Termin? Wir können Sie auch unterwegs kurzfristig informieren und Sie ersparen sich Wartezeit in der Praxis. Jugendliche können Sich auch selbst anmelden.

Was müssen Sie tun? Einfach die App auf Ihr Smartphone kostenlos runterladen, ihre Praxis und Ihren Arzt auswählen und ihr Kind anmelden.